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AfrikaReisen

Auf der Suche nach der Seekuh von Marsa Alam Ägypten

Wann werden wir die berühmte Seekuh finden?

Bei den vielen Tauchgängen auf der Suche nach der berühmten Seekuh haben wir einfach kein Glück. Während andere Tauchgruppen begeistert von den Erlebnissen mit der Seekuh erzählen, ist uns das Erlebnis mit ihr zu tauchen nicht vergönnt.
Ein halbes Jahr später planen wir unseren Urlaub im Three Corners Equinox Hotel bei Marsa Arlam. Nicht nur die Qualität des Hotels wird gelobt, sondern auch das Hausriff mit einer riesigen Seegraswiese und der Seekuh.
Deshalb beschränkten sich unsere zahlreichen Tauchgänge in der Hauptsache am Betauchen und Erkunden des wunderschönen Hausriffes. Das Objekt der Begierde bekommen wir aber nicht vor die Kameralinse. Unser Urlaub neigt sich langsam zu Ende und wir wollen noch einmal einen Tag vor unserem Abflug das Riff zum Abschied betauchen. Carola und ich alleine…… Ich frage den Tauchguide wo evtl. heute die Chance bestünde möglicherweise doch noch die Seekuh anzutreffen.

Er erklärte mir: Ganz einfach; du tauchst ca. 200 Meter, Riff linke Schulter bis zum eingegrabenen Eimer. Am Eimer biegst Du rechts ab in Richtung Meer. Bei den Seegraswiesen, in 10 – 15 Meter Tiefe, wirst Du sie schon finden.

Gesagt getan!

Wir tauchen so wie beschrieben und sehen Schildkröten, Blaupunktrochen….und plötzlich entdecken wir gelbe Pilotfische; ein Zeichen, dass die Seekuh auf der Wiese grast!

Pilotfische sind kleine gelb leuchtende Fische, die sich immer um die Tiere aufhalten, damit auch für sie vom abfallenden Fressen etwas übrig bleibt. Sie ist da! Ein etwa 3 Meter großes Tier, friedlich und intensiv damit beschäftigt, durch das Gras zu pflügen, um genüsslich die Pflanzen zu schlemmen. Bei unserem letzten Tauchgang hat sich endlich der Traum von der sagenumwobenen Seekuh erfüllt. Es war einfach fantastisch, dieses Tier zu erleben; Caro und ich ganz alleine.

Genießt unseren kleinen Film!

Seekühe (Sirenia)

sind eine Ordnung pflanzenfressender Säugetiere mit heute noch vier lebenden Arten. Unter den heute noch lebenden Tieren sind die Elefanten ihre nächsten Verwandten. Anders als Robben haben sie keine geeigneten Gliedmaßen, um sich an Land zu bewegen. Im Gegensatz zu den Walen halten sich Seekühe stets in Küstennähe oder gar im Süßwasser und oft in sehr flachem Wasser auf. Seekühe sind massige Tiere mit einem zylindrischen Körper. Die rezenten Arten erreichen Körperlängen von 2,50 bis vier Metern.

Dabei variiert das Gewicht bei den rezenten Arten zwischen 250 und maximal 1500 Kilogramm. Die Vorderbeine der Tiere sind zu Flossen umgewandelt, die Hinterbeine sind gänzlich rückgebildet. Eine Rückenfinne wie bei den meisten Walen gibt es nicht, der Schwanz ist zu einer waagerechten Flosse umgebildet.

Die Haut ist sehr dick und faltig, wobei bei den heute noch lebenden Seekühen, die in tropischen Gewässern leben, die Epidermis sehr dünn ist. Das Fell der Seekühe ist auf wenige Borsten im Bereich der Mundöffnung sowie einzelne Haare am Rumpf beschränkt, Embryonen haben dagegen noch ein vollständiges Haarkleid, und auch bei Neugeborenen sind deutlich mehr Haare vorhanden als bei den ausgewachsenen Tieren. (Quelle Wikipedia)


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