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Nord- Mittel- SüdamerikaReisen

10 Gründe warum Du Buenos Aires gesehen haben mußt

Ein Besuch in der Tangohauptstadt Buenos Aires

Ein lang gehegter Traum geht für uns in Erfüllung. Argentinien, Chile, Kap Hoorn und auch die Osterinseln stehen auf unserem Plan. Dreieinhalb Wochen haben wir für die Reise eingeplant. Wir wollen es Charles Darwin und Ferdinand Magellan gleich tun und Südamerika umrunden. Deshalb sind wir für 15 Tage auf einem Kreuzfahrtschiff, der Zaandam der Holland-America-Linie. Starthafen ist Buenos Aires und Endpunkt der Reise ist San Antonio in Chile.

Wir bereiten alles selbst vor und buchen im Baukastensystem. Wir fliegen mit Iberia von Frankfurt nach Madrid. Von dort geht es nach kurzem Aufenthalt nonstop nach Südamerika. Nach 12 Stunden Flug erreichen wir Buenos Aires, die Metropole am Rio Plata. Wir haben zu Deutschland nur -4 Stunden Zeitverschiebung.

Das kommt uns sehr entgegen. Wir sind müde nach dem langen Flug. Aber voller Tatendrang steigen wir ins Taxi, um uns zu unserem schicken kleinen Boutique Hotel San Telmo Luxury Suites fahren zu lassen.

Wir haben zwei Tage für Buenos Aires eingeplant und werden im angesagten Stadtteil

San Telmo

wohnen. Dem Ortsteil, welcher einst einer der vornehmsten Wohnviertel Buenos Aires war. Mittlerweile lädt der Stadtteil zum Ausgehen, Erleben, Essen und Genießen ein. Nach dem Einchecken im Hotel wollen wir noch eine Kleinigkeit essen gehen. Wir finden ein kleines Lokal und bestellen die berühmten Ensenadas und ein leckeres eisgekühltes Bier.

Wir wollen Buenos Aires sehen und intensiv kennenlernen. So haben wir uns bereits zu Hause zwei Tickets für den hop-on-hop-off Bus gebucht. Das können wir Euch sehr empfehlen. Man kommt bequem durch die ganze Stadt. Die Haltestellen liegen sehr nah beisammen und wir steigen aus und ein, wo es uns gerade gefällt. Wir entscheiden uns für die große rot/blaue Route. Eine Ganztagestour, die uns aber genug Zeit läßt, die wunderschönen Spots auch in Ruhe zu erleben und zu genießen.

Wir steigen in San Telmo an der Haltestelle Plaza Dorrego ein und starten unsere Tour durch Buenos Aires.

La Bombonera

Das Stadion mit Namen La Bombonera, die „Pralinenschachtel“, beherbergt eine der berühmtesten Fußballmannschaften Südamerikas. Das weltberühmte Fußballteam „Boca Juniors“ war einst der Heimatclub von Diego Maradona. Das Stadion bietet Platz für 49.000 Menschen und durch die ungewöhnliche Bauform des Stadions wurde die Geräuschkulisse extrem verstärkt. Somit konnten die einheimischen Fans die gegnerische Mannschaft allein durch die Lautstärke gewaltig einschüchtern.

La Boca – Caminito

La Boca ist wohl das bekannteste Stadtviertel Buenos Aires. Seine Sehenswürdigkeiten sind vor allem die Häuser aus bunten Schiffsblechen. Mangels Alternativen errichtete die Bevölkerung ihre Behausungen aus dem Blech von Schiffswracks. Sie wiesen bereits teilweise die verschiedensten Farben auf und wurden noch mit farbenfrohem Schiffslack gestrichen. So zeigen sich die Fassaden La Bocas als prächtiges Gemisch aus allen Farben.

Heute gilt La Boca als Geburtsstätte des Tangotanzes und galt als Wirkungsstätte des großen Fußballstars Diego Maradona. Es macht großen Spass durch La Boca zu schlendern. Schöne kleine Geschäfte, farbenprächtige Galerien und leckere Restaurants laden zum Verweilen ein.

Vor den Lokalen kann man den Tango Tänzern zuschauen. Sie freuen sich über ein paar Pesos, wenn man sie beim Tanzen fotografiert.

Puerto Madero

ist ein wiederbelebtes Hafengebiet und gilt als die neue Stadtmitte Bueno Aires. In umgestalteten Backsteingebäuden sind gehobene Steakhäuser aber auch einfachere gemütliche landestypische Lokale zu finden, die bei Touristen sowie den Geschäftsleuten beliebt sind. Schicke Wolkenkratzer beherbergen multinationale Unternehmen und Luxusapartments. Die Puente de la Mujer, eine elegante Hängebrücke, überspannt das Hafenbecken.

Vom Festland durch den Rio de la Plata Estuary getrennt, ist die Insel weitgehend eine Fußgängerzone mit vielen bedeutenden und architektonisch beeindruckenden Bauten.

Avenida 9 de Julio

die Prachtstraße von Buenos Aires ist 140 Meter breit und besteht aus mehr als 16 Fahrspuren. Sie ist die breiteste Straße Südamerikas. Die Straße, die nach dem argentinischen Tag der Unabhängigkeit benannt wurde, führt von dem wohlhabenden Stadtteil Retiro bis zum Bahnhof Constitución.

Auf ihr befinden sich sowohl schicke Läden und exklusive Hotels als auch heruntergekommene Gebäude. Für den Bau der Straße wurde eine komplette Reihe von Häuserblocks der im Schachbrettmuster angelegten Stadt abgerissen. Bei einem Stadtspaziergang entdecken wir auch den 67 Meter hohen Obelisken der Stadt, der die Plaza de la República ziert.

Die Überquerung der drei Straßen dauert oft mindestens fünf Minuten, da alle Fußgängerkreuzungen Ampeln haben. Bei einer normalen Gehgeschwindigkeit benötigt man zwei bis drei Ampelphasen, um die Straßen zu überqueren.

Plaza de Mayo: das Zentrum der Stadt

Der berühmteste Platz in Buenos Aires ist die Plaza de Mayo. Dieser Platz ist nicht nur der Kern der Stadt, sondern auch das politische Zentrum Argentiniens. Der Platz ist gesäumt von monumentalen Gebäuden, die von großer kultureller, historischer und politischer Bedeutung sind. Unter anderem der Präsidentenpalast, das “Casa Rosada”.  Hier hielt Evita Perón in den späten 40er Jahren als „First Lady“  ihre Reden an das Volk.

Der Name Plaza de Mayo (Platz der Mai-Revolution) bezieht sich auf den 25. Mai 1810, an dem Argentinien die Unabhängigkeit von Spanien erlangte. Die stattliche weiße Säule in der Mitte des Platzes, die Pirámide de Mayo, ist ein Denkmal zum Gedächtnis an diesen denkwürdigen Tag.

Teatro Colón

Es ist das größte Opernhaus von Argentinien und gehört zu den berühmtesten Opernhäusern der Welt. Man kann eine geführte Besichtigung buchen. Hier kommt man in die Große Halle, in das Große Foyer und den Goldenen Saal. Lohnenswert ist es natürlich, eine Aufführung zu besuchen, um die hervorragende Akustik live zu erleben.

Florales Genérica

Die Idee stammt vom Architekten Eduardo Catalano. Als er eines Abends in seinem Wintergarten arbeitete, bemerkte er, dass sich eine große rote Blume der Hibiskusart zu schließen begann. Ohne zu wissen, warum, zeichnete er eine geometrische Blume. Catalano sagte, dass er schon lange eine mobile Struktur schaffen wollte, die sich öffnen und schließen würde. Mit der Florales Genérica ist dieses Projekt Wirklichkeit geworden.
Die Skulptur befindet sich auf der Plaza de las Naciones Unidas, an der Figueroa Alcorta Avenue, in einem kleinen See von 44 Metern Durchmesser, umgeben von einem kleinen Park, wo man gut verweilen kann.

Die Skulptur ist komplett aus Aluminium und Edelstahl gefertigt und hat sechs 20 Meter hohe Blütenblätter und vier Blütenstände. Sie erreicht insgesamt eine Höhe von 25 Metern und wiegt 18 Tonnen. In der Nacht leuchtet die geschlossene Blüte in einem geheimnisvollem roten Licht von ihrem Inneren heraus. Sie öffnet sich jeden Morgen um 8 Uhr und schließt sich bei Sonnenuntergang.

Von hier aus laufen wir weiter zum

Stadtteil Recoleta

Recoleta ist ein wohlhabendes Stadtviertel mit sehr schönen Stadthäusern und prunkvollen ehemaligen Palästen. Man kann Recoleta sehr gut zu Fuss erkunden. Hier wollen wir uns auch den weltberühmten Friedhof La Recoleta anschauen, wo Evita Perón in einer aufwendigen Grabstätte ihre letzte Ruhestätte gefunden hat.

Der Friedhof ist für uns unglaublich, manch noch lebendiger Bewohner von Buenos Aires würde sich über solch eine luxuriöse Bleibe freuen, wie sie hier den Toten vorenthalten ist.
Wir wollen auch dem Hardrock Cafe Buenos Aires gerade um die Ecke von La Recoleta, einen Besuch abstatten. Hier sind wir aber etwas enttäuscht. Von dem Geschäft hätten wir allerdings mehr erwartet. Winzig klein und kaum Auswahl. Anschliessend geht es mit unserem Hop-on-Hop-off-Bus weiter Richtung

Café Tortoni

Das Tortoni ist wohl das älteste und traditionsreichste Café der Stadt. Lange Zeit war das Tortoni der Treffpunkt der Künstler und Intellektuellen der Stadt. Als wir vor dem Café stehen, sind wir erstaunt über die Warteschlange.

Ab und an kommt ein Kellner vor die Tür und bittet wieder ein paar Gäste herein. Im Inneren des Tortoni fühlt man sich sofort ins 19. Jahrhundert zurückversetzt. Wir geniessen hervorragenden Kaffee und leckeren Kuchen.

Ein kleiner Rundgang im Tortoni lohnt sich. In einem kleinen Nebenraum mit einer noch kleineren Bühne, finden an manchen Tagen die Tango Shows statt. Wir bedauern sehr, dass wir dazu keine Zeit mehr haben.

Denn es heisst Abschied nehmen von Buenos Aires, die Zaandam wartet auf uns!!!!


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